Was wurde eigentlich aus …?

Viele fragen sich vielleicht, ob & welchen Sinn es macht, über Zukunftsthemen zu diskutieren ohne konkrete Lösungen zu finden. Das wäre schließlich der ureigentliche Zweck eines Barcamps. Sich „nur so“ zu treffen, auszutauschen, an Ideen zu spinnen und der Kreativität ihren Lauf zu lassen. Ohne fixe To-Do-Listen und Zeitpläne. Das ist das Schöne & Luxuriöse am Barcamp. Dass man sich mal Zeit nehmen kann für diesen Schritt zur Seite aus dem operativen Alltag …

Wir haben in den vergangenen Barcamps schon viele spannende Themen diskutiert. Manche sind kurz ins Bewusstsein gerückt, manche sollte man vielleicht wieder mal aufwärmen (unsere Dokumentationen bieten sich hervorragend dazu an :-)) und manche wurden recht aktiv vorangetrieben. Da ist aus einer Ideen oft auch ein vorzeigbares Projekt geworden.

So wurde in einer Session zum Beispiel die Limbic Map vorgestellt, die in der Customer Experience eingesetzt wird. Wir haben diesen Ansatz zur „emotionalen Produktentwicklung“ bereits mehrmals angewandt – beim Service Design Projekt im Skigebiet Hochficht, bei den Vorbereitungen zur Landesausstellung 2016 in Stadl Paura oder auch beim Outdoor-Angebot „Wandern mit der Taucherbrille“. Die Diskussion rund um „mobile data“ hat in der Weiterentwicklung der neuen www.ausflugstipps.at geholfen. Auch aus der touristischen Arbeitswelt 2025 entwickelten sich Projekte – wie die Plattform für tschechischsprachige Praktikanten, die unter dem Motto „neue Gäste – neue Sprachen“ die Tourismusverbände unterstützt oder das HR-Netzwerk, das einen regelmäßigen Austausch zwischen Oberösterreich Tourismus und den Tourismusverbänden in Sachen der Personalentwicklung ermöglicht.

Es ist ja nicht zwingend notwendig, dass aus jeder Idee ein Projekt entsteht. Unser Touristikercamp hat allerdings aufgezeigt, dass es viele Ideen mit Potenzial gibt. Es bleibt also spannend, auch beim Touristikercamp 2015.